Skip to content

Intelligenz, künstlich und komplex

Je genauer man versteht, worum es sich bei künstlicher Intelligenz handelt und nicht handelt, desto unklarer wird der vermeintliche Gegenbegriff. Je mehr Leistungen von der künstlichen Intelligenz erbracht werden, desto nicht nur detaillierter wird der Blick auf die menschliche Intelligenz, sondern desto unklarer wird zugleich, wonach man fragt.

Read more…

Hardware. Software. Wetware.

Hardware braucht Software, Software braucht Wetware und Wetware braucht Hardware. Niemand hat diese Schleifen in der Hand, so gerne wir das manchmal glauben möchten. Sie haben uns in der Hand, bestehen aber aus nichts anderem als aus weiteren Schleifen, die die Erde mit den Menschen und die Menschen mit ihren Apparaten verknüpfen.

Read more…

Threats of Force

The state is a one-off invention. Its function, as Hobbes noticed early on, is to tame threats of violence by exerting threats of force. Everybody fearing the violence of all others makes everybody accepting the force applied by one, therefore being called sovereign. The form this function gets is the threat.

Read more…

Academic Complexity: A Sketch of Next University

The university is a place which has amassed an enormous amount of knowledge. In natural, social, medical sciences, legal sciences, literary studies, and the arts there is nothing which has not been studied, even though everything still needs to be known. And yet, the university is a place of fear. Bright students fear to lose their time studying past knowledge barely prepared to account for future questions. Experienced teachers fear to have focused on theories and methods successful in the past yet helpless to lead society out of its current lock-ins regarding problems of globalisation, digitisation, and climate change. Administrators still somehow in love with an institution they try to adapt to global change fear that a university is to be changed only by almost completely turning their back to its splendid past as a place of critical inquiry, skeptical thinking, and relentless objection.

Read more…

Wir zählen nicht nur bis eins: Künstliche Intelligenz im Kontext

Organismen, Gehirne, Bewusstsein, Gesellschaft, Technik und Kultur erzeugen füreinander eine Komplexität, die nur und ausschließlich durch eine Synchronisation reduziert werden kann, die jedes der beteiligten Systeme vor eine für sie maximale Voraussetzung stellt.

Read more…

Kein Ende in Sicht

In Werner Plumpes großartigen Geschichte des Kapitalismus hat dieser einen entscheidenden Defekt. Er erkauft die Vorteile einer immer kapitalintensiveren Produktion mit den Nachteilen der Abhängigkeit der Arbeit vom Markt und daher meist auch, wenn man nicht die Selbständigkeit riskiert, von einem Arbeitgeber.

Read more…

Die Variable der Gesellschaft schärfer stellen

“Der Nationalstaat ist eine Imagination der Selbstkontrolle”, im Gespräch mit Joachim Paul, auf telepolis

Virtuelle Intelligenz: Eine begriffliche Übung

Gut möglich, dass sich die Rede von einer „virtuellen Intelligenz“ als Pleonasmus erweist. Das gilt zumindest dann, wenn unter „Virtualität“ im Sinne der Computerwissenschaft der Zugriff auf Speicher, Adressen, Laufwerke, Netzwerke oder Programme verstanden wird, in die Operationen ausgelagert werden können, die anschließend wieder aufgegriffen oder deren im fremden Medium erarbeiteten Rechenresultate weiterverwendet werden. Wenn „Intelligenz“ diese Fähigkeit zum Aus- und Wiedereinlagern, zum Zugriff auf Kognition außerhalb des eigenen kognitiven Apparats meint, dann ist jede Intelligenz virtuell und hat jede Virtualität etwas mit Intelligenz zu tun.

Read more…

Wie agil ist das AGIL-Schema?

Stefan Kühls erfrischend schlecht gelaunte Auseinandersetzung mit der in der deutschsprachigen Managementphilosophie angeblich (es fehlen Referenzen) verbreiteten Gleichsetzung der von Softwareentwicklern propagierten Ideen eines „agilen“ Managements mit einem unter dem Namen „AGIL-Schema“ bekannten analytischen Instrument des Soziologen Talcott Parsons in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13. Februar 2019 leidet unter mindestens zwei Missverständnissen. Es lohnt sich, diese in aller Kürze zu benennen, weil der Autor bei Weitem nicht der einzige ist, der diese Fehldeutungen vornimmt.

Weiterlesen… soziopolis, 18. Februar 2019

Unsichtbare Medien

Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft ist beunruhigend und faszinierend, weil fast nichts von dem, was für diese Geschichte wichtig ist, auch greifbar und sichtbar ist. Man müsste mit den Ohren sehen, mit den Augen tasten und mit dem Tastsinn wiederum hören können, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dass die wahrnehmbare Welt nur die Oberfläche einer Wirklichkeit ist, in der sich unser eigentliches Leben, Denken, Handeln und Erleben abspielt. Deswegen sprechen Mystiker und Esoteriker aller Jahrhunderte vom Übersinnlichen, zu dem es Zugang zu gewinnen gilt.

Weiterlesen… Blog Kultur/Reflexion