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Virtuelle Intelligenz: Eine begriffliche Übung

February 23, 2019

Gut möglich, dass sich die Rede von einer „virtuellen Intelligenz“ als Pleonasmus erweist. Das gilt zumindest dann, wenn unter „Virtualität“ im Sinne der Computerwissenschaft der Zugriff auf Speicher, Adressen, Laufwerke, Netzwerke oder Programme verstanden wird, in die Operationen ausgelagert werden können, die anschließend wieder aufgegriffen oder deren im fremden Medium erarbeiteten Rechenresultate weiterverwendet werden. Wenn „Intelligenz“ diese Fähigkeit zum Aus- und Wiedereinlagern, zum Zugriff auf Kognition außerhalb des eigenen kognitiven Apparats meint, dann ist jede Intelligenz virtuell und hat jede Virtualität etwas mit Intelligenz zu tun.

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Beitrag zur Tagung Virtuelle Lebenswelten, Ruhr Universität Bochum, Bochum, 21. bis 23. Juni 2018. Erscheint in: Stefan Rieger, Armin Schäfer und Anna Tuschling (Hrsg.), Virtuelle Lebenswelten, i. Vorb.

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