Skip to content

Die Stadt im Tetralemma

January 8, 2018

“Wer über eine Stadt nachdenkt oder sich in ihr bewegt, bekommt es mit fünf und nur fünf möglichen Positionen ihrer Beobachtung zu tun. (…)

Ausgehend von der buddhistischen Logik und der Strukturaufstellungsarbeit nennt man eine solche Struktur ein Tetralemma. (…) Die erste Position ist die der materiellen und technischen Infrastruktur der Stadt. (…) Die zweite Position ist die des menschlichen Organismus (…). Erst die dritte Position hat etwas mit Gesellschaft zu tun. (…) Auf der vierten Position wird ein Vorrat von Werten unterhalten wird, den Handlungen referieren können, um Stellung zu beziehen und Konflikte beizulegen, zu steigern oder eventuell zu entscheiden. (…) Die fünfte Position wird logisch als eine Ablehnung aller vier vorherigen Positionen und der fünften Position selbst gefasst. Hier kommt die Negation zu sich selbst, betrifft sich auch selbst und zwingt sich so in eine neue Position, die man mit George Spencer-Brown als „imaginäre“ Position bezeichnen kann.”

Weiterlesen… in Katja Aßmann, Markus Bader, Fiona Shipwright und Rosario Talevi (Hrsg./eds.), Erkundungen urbaner Praxis / Explorations in Urban Practice, Barcelona: dpr-barcelona, 2017 link

Leave a Comment

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: