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Komplexitätsforschung: Der imaginäre Zustand

June 18, 2017

Eine interessante Möglichkeit, Komplexität zu modellieren, stammt aus der älteren Mathematik. Der griechische Mathematiker Diophantos von Alexandria hat bereits im zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus vorgeschlagen, von “geordneten Paaren” von Zahlen immer dann zu sprechen, wenn mathematische Gleichungen mindestens zwei Lösungen haben, die nicht aufeinander reduziert werden können. Das ist bei imaginären Zahlen, i = √-1, der Fall.

Die Lösung, i = ±1, ist eine Oszillation, eine Selbstreferenz, eine Paradoxie. Imaginäre Zahlen ergänzen die reellen Zahlen zu den sogenannten komplexen Zahlen. Schaut man aus Sicht der imaginären Zahlen auf die reellen Zahlen, so sind die Zahlen, denen es an der Fähigkeit fehlt zu oszillieren. Der Begriff einer komplexen Zahl zwingt somit auch die Zahlentheorie auf eine neue Ebene, auf der Zahlen nicht nur zählen, sondern auch operieren. Sie markieren einen Switch, einen Schalter.

Weiterlesen… Blog Kultur/Reflexion

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