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Konsum 4.0: Eine Skizze

October 17, 2015

Im Jahr 1965 publizierte Gary S. Becker ein Modell der Produktionsfunktion des Konsums , das auf seine Forschung zur Abhängigkeit des Humankapitals von Bildung und zur Abhängigkeit individuellen Verhaltens nicht von rationalen Entscheidungen, sondern von Gelegenheiten und Restriktionen zurückgreift und gleich zwei entscheidende Erkenntnisse vertritt: Erstens ist Konsum das Ergebnis aktiver Entscheidungen und nicht passiver Hinnahme sei es der eigenen Bedürfnisse, sei es der Angebote auf dem Markt; und zweitens besteht der zu optimierende beziehungsweise zu erfüllende Nutzen des Konsums nicht nur im Gebrauchs- und Distinktionswert der konsumierten Güter und Dienstleistungen, sondern darüber hinaus in der Zeit, die für den Konsum aufgewendet oder für anderes eingespart wird, im Maß an Bildung, Erfahrung und Umweltzugriffen, die der Konsum erfordert und ermöglicht, und im sozialen Umfeld, in dem der Konsum möglich ist beziehungsweise zu dem der Konsum Zugang verschafft.

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Manuskript zu einem Vortrag auf dem Verbraucherforschungsforum 2015: Verbraucherforschung für die digitale Welt: Eine Agenda, Zeppelin Universität, Friedrichshafen, 1.–2. Oktober 2015, erscheint im: Wirtschaftsdienst: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Dezember 2015.

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