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Wir zählen nicht nur bis eins: Künstliche Intelligenz im Kontext

Organismen, Gehirne, Bewusstsein, Gesellschaft, Technik und Kultur erzeugen füreinander eine Komplexität, die nur und ausschließlich durch eine Synchronisation reduziert werden kann, die jedes der beteiligten Systeme vor eine für sie maximale Voraussetzung stellt.

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Kein Ende in Sicht

In Werner Plumpes großartiger Geschichte des Kapitalismus hat dieser einen entscheidenden Defekt. Er erkauft die Vorteile einer immer kapitalintensiveren Produktion mit den Nachteilen der Abhängigkeit der Arbeit.

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Die Variable der Gesellschaft schärfer stellen

“Der Nationalstaat ist eine Imagination der Selbstkontrolle”, im Gespräch mit Joachim Paul, auf telepolis

Virtuelle Intelligenz: Eine begriffliche Übung

Gut möglich, dass sich die Rede von einer „virtuellen Intelligenz“ als Pleonasmus erweist. Das gilt zumindest dann, wenn unter „Virtualität“ im Sinne der Computerwissenschaft der Zugriff auf Speicher, Adressen, Laufwerke, Netzwerke oder Programme verstanden wird, in die Operationen ausgelagert werden können, die anschließend wieder aufgegriffen oder deren im fremden Medium erarbeiteten Rechenresultate weiterverwendet werden. Wenn „Intelligenz“ diese Fähigkeit zum Aus- und Wiedereinlagern, zum Zugriff auf Kognition außerhalb des eigenen kognitiven Apparats meint, dann ist jede Intelligenz virtuell und hat jede Virtualität etwas mit Intelligenz zu tun.

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Wie agil ist das AGIL-Schema?

Stefan Kühls erfrischend schlecht gelaunte Auseinandersetzung mit der in der deutschsprachigen Managementphilosophie angeblich (es fehlen Referenzen) verbreiteten Gleichsetzung der von Softwareentwicklern propagierten Ideen eines „agilen“ Managements mit einem unter dem Namen „AGIL-Schema“ bekannten analytischen Instrument des Soziologen Talcott Parsons in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13. Februar 2019 leidet unter mindestens zwei Missverständnissen. Es lohnt sich, diese in aller Kürze zu benennen, weil der Autor bei Weitem nicht der einzige ist, der diese Fehldeutungen vornimmt.

Weiterlesen… soziopolis, 18. Februar 2019

Unsichtbare Medien

Die Geschichte der menschlichen Gesellschaft ist beunruhigend und faszinierend, weil fast nichts von dem, was für diese Geschichte wichtig ist, auch greifbar und sichtbar ist. Man müsste mit den Ohren sehen, mit den Augen tasten und mit dem Tastsinn wiederum hören können, um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, dass die wahrnehmbare Welt nur die Oberfläche einer Wirklichkeit ist, in der sich unser eigentliches Leben, Denken, Handeln und Erleben abspielt. Deswegen sprechen Mystiker und Esoteriker aller Jahrhunderte vom Übersinnlichen, zu dem es Zugang zu gewinnen gilt.

Weiterlesen… Blog Kultur/Reflexion

Stadt 4.0

Im digitalen Zeitalter wird die Stadt “generisch” (Rem Koolhaas). Sie gibt ihre funktionale Ordnung auf und beansprucht stattdessen, jeden funktionalen Bezug im Prinzip jederzeit an jedem denkbaren Ort aufrufen und realisieren zu können. An die Stelle einer funktionalen Ordnung, in der man jederzeit weiß, was man zu erwarten hat und was nicht, tritt ein Verständnis der Stadt als Protokoll ihrer selbst, in dem es nur vom mathematischen und statistischen Geschick der registrierenden Apparate abhängt, welche Reflexion denkbarer Möglichkeiten einem Ort aufgespielt wird.

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