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Why Catjects?

Das Konzept der Form, pdf

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A Calculus of Negation in Communication

The paper compares Claude E. Shannon’s mathematical theory of communication to George Spencer-Brown’s calculus of indications. Whereas the former proposes a probabilistic understanding of information and a redundant world of a code shared among sources and destinations of messages, the latter proposes to start with not just binary but general negation and to account for observers either following a call or crossing the distinction being called.

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Endlich Nebel

Es stimmt optimistisch, wenn man liest, dass die Computerwissenschaften nach der Cloud nun den Fog propagieren, zumal damit kein Wechsel zu einem neuen Prinzip, sondern eine Ergänzung gemeint ist. Der Nebel ergänzt die Wolke um die Möglichkeit eines zwischen designierten Nutzern abgesicherten Datenverkehrs (wikipedia).

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Die Stadt im Tetralemma

“Wer über eine Stadt nachdenkt oder sich in ihr bewegt, bekommt es mit fünf und nur fünf möglichen Positionen ihrer Beobachtung zu tun. (…)

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Nicht die Kunst ist böse, wohl aber…

Nicht die Kunst ist böse, wohl aber die Welt, die sie uns zeigt. Das gilt zumindest dann, wenn man von Hegels Definition des Bösen ausgeht. Böse ist der Einwand des Endlichen gegen das Wahre. Und böse ist die Vertiefung des Geistes in seine eigene Subjektivität. Mit den Kategorien des Wahren und des Geistes – ich komme darauf zurück – hat man heute Schwierigkeiten, doch eine vorläufige Definition des Guten ist erkennbar: Gut ist alles, was eine Verbindung hält, die andere Verbindungen nicht abbricht.

Weitelesen… NZZ, 7.12.2017

Metadaten. Eine Annäherung an Big Data

Wir verstehen die Kultur- und Medienwissenschaften, die Soziologie und andere Formen der Beobachtung von Gesellschaft als Sprachen des Entwurfs von Metadaten zur Kontrolle und zum Vergleich von Daten, die als diese Sprachen genau dann brauchbar sind, wenn es um eine Einschätzung der gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung eines Phänomens geht. Und wir kommen dabei nicht umhin, bereits scheinbar einfache Konzepte wie »Gesellschaft« oder »Kultur« als Metadaten zu verstehen, von denen nicht auf der Hand liegt, welche Listung, Sortierung, Gruppierung und Strukturierung welcher Daten sie jeweils leisten, ganz zu schweigen davon, dass man mit der Frage nach möglichen Unterschieden zwischen kulturwissenschaftlichen, medienwissenschaftlichen und soziologischen (und im Unterschied dazu: sozialwissenschaftlichen) Metadaten konfrontiert wird, die man nur dann geneigt sein kann zu beantworten, wenn kein Kollege, der es anders sehen könnte, in Reichweite ist.

In: Heinrich Geiselberger und Tobias Moorstedt (Hrsg.), Big Data: Das neue Versprechen der Allwissenheit, Berlin: Suhrkamp, 2013, S. 156-186 preprint

Privacy 4.0

1. Ein möglicher Ansatz zu einer soziologischen Rekonstruktion von “privacy” unter den Bedingungen einer nächsten, “digitalisierten” Gesellschaft besteht darin, Privatheit als eine kulturelle Errungenschaft und “Einmalerfindung” der Menschheitsgeschichte zu sehen, die historisch, regional und medial variiert.

Thesen zum Vortrag “Eine Privatangelegenheit: Zum Begriff und Phänomen der privacy” auf der Themenwoche “Reflecting Privacy” des Collegium Helveticum, Zürich, 25. November 2017

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