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Die blanke Waffe

Mit der Wahl von Donald J. Trump zum 45. Präsidenten der USA legt die wählende Bevölkerung Amerikas – eine Mehrheit der Wahlmänner, keine Mehrheit der Wahlbürger – die blanke Waffe auf den Tisch…

Weiterlesen, in der Neuen Zürcher Zeitung vom 29. November 2016 und hier

Die vielfache Vertreibung aus dem Paradies

Seit der Einführung des Internets als World Wide Web spielt sich unter unseren Augen ein Medienwandel ab, der in seiner epochalen Bedeutung nur mit der Einführung der Sprache, der Schrift und des Buchdrucks zu vergleichen ist. Zählt man nach dem Vorbild der Softwareentwickler, bekommen wir es nach der Stammesgesellschaft 1.0, der antiken Hochkultur 2.0 und der modernen Buchdruckgesellschaft 3.0 mit der digitalen Gesellschaft 4.0 zu tun. Die Null deutet an, dass es sich um eine historisch grobe Einteilung handelt.

Die digitale Gesellschaft ist das kybernetische Zeitalter der Rückkopplung auf Ebenen, die wir früher als Ebenen der Natur, der Kultur und der Technik voneinander unterschieden haben, jetzt aber als medial ineinander verwoben begreifen müssen.

Weiterlesen: NZZ vom 10. November 2016 und hier

The Value of Culture

This note opts for a strategic narrative approach instead of a soft power approach to consider cultural relations among countries. It defines cultural relations as relations focusing not on particular values of any one culture, national, regional, ethnic, linguistic or whatever, but on the value of culture in general: a second-order value which consists in encouraging culture contact, culture comparison and culture reflection, leaving to any audience a possible choice which values in what combination to adopt for their understanding of life, work or projects.

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Die Organisation im Wandel, a never ending story

Bereits 1961 haben Tom Burns und George M. Stalker vom Londoner Tavistock Institut ihr Buch “The Management of Innovation” publiziert, in dem die Umstellung von einem “mechanischen” auf ein “organisches” Organisationsmodell popagiert und ausgearbeitet wurde.

Weiterlesen, im Gespräch mit Gerhard Krejci, Zeitschrift für Organisationsentwicklung, 13. Mai 2016, online

Frage: Wie wird die „nächste Organisationsberatung“ aussehen? (Bonusfrage, die es nicht mehr auf Gerhard Krejcis Blog schaffte) Antwort

Und Kommentare von Peter Bormann

Listening to Media in Cultural Theory, Sociology, and Management

Taking up a suggestion by Marshall and Eric McLuhan to use the metaphor of the ear rather than that of the eye when it comes to exploring media effects, the paper looks at a certain oblivion of media following their clear-sighted discovery by Aristotle.

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Paper submitted to Cybernetics & Human Knowing

Und vgl. “Komposition im medialen Raum”, in: Marianne Ertl, Werner Korn und Albert Müller (Hrsg.), Ranulph Glanville – Architecture | Art | Cybernetics | Design: London and the 1960s, Wien: edition echoraum, 2016 pdf — Finissage am 13. Juni 2016, Ranulphs 70. Geburtstag

Soziologie 4.0: Eine Skizze

Die Soziologie ist ein Kind der modernen Buchdruckgesellschaft. Mit dem Übergang zu einer Gesellschaft der elektronischen und digitalen Medien stehen institutionelle, strukturelle und kulturelle Selbstverständlichkeiten der modernen Gesellschaft zur Disposition, ohne dass die Soziologie bisher über eine hinreichende Tiefenschärfe in ihren Begriffen verfügt, den Umbruch von der modernen zu einer “nächsten” Gesellschaft zu beobachten und zu beschreiben.

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Eingereicht bei: Sabine Maasen und Jan-Hendrik Passoth (Hrsg.), Digitale Soziologie. Sonderband der Zeitschrift Soziale Welt, in Vorbereitung.

Von der Kunst, die Wirklichkeit unmöglich zu machen

“Und die Funktion von Kunst besteht für mich darin, die Wirklichkeit unmöglich zu machen – die Wirklichkeit, in der ich lebe, die ich kenne.” Diesen berühmt gewordenen Satz formulierte Heiner Müller 1977 in einem Gespräch mit Rainer Langhoff und anderen am Genfer See. Was hat es mit dieser Kunst, die Wirklichkeit unmöglich zu machen, auf sich, wenn diese Wirklichkeit nicht nur jene ist, gegen die die Revolutionäre rebelliert haben, sondern auch jene, die sie selber hervorgerufen haben?

Vortrag “Kritik, Negativität und Utopie” am Deutschen Theater Berlin, 28. März 2016, erscheint demnächst im MERKUR