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Ein garantiert unmögliches Forschungsprojekt

Wie kann man beweisen, dass es unmöglich ist, den strukturellen Reichtum der folgenden vier Publikationen untereinander zu vergleichen, geschweige denn zu ranken?

(1) Harald Weinrich, Textgrammatik der deutschen Sprache, 4., rev. Aufl., Hildesheim: Olms, 2007

(2) Wolfgang Stegmüller und Matthias Varga von Kibéd, Strukturtypen der Logik (Probleme und Resultate der Wissenschaftstheorie und Analytischen Philosophie, Bd III), Berlin: Springer, 1994

(3) Donald E. Knuth, The Art of Computer Programming, 5 Bde, Reading, MA: Addison-Wesley, 1969ff.

(4) Vilayanur S. Ramachandran (ed.), Encyclopedia of Human Behavior, 4 Bde, San Diego, CA: Academic Press, 1994, 2nd ed 2012

Und in welcher Sprache würde man diesen Beweis führen?

Swoosh, oder Das Rauschen der E-Mail

Abstract: Am Beispiel des Swoosh, des Tons im Macintosh-Betriebssystems für das erfolgreiche Versenden einer E-Mail, untersucht der Aufsatz den Beitrag kulturell verankerter Werte an der Kommunikation mit unsichtbaren Maschinen. Dieser Beitrag kann nur gewürdigt werden, so die These des Aufsatzes, wenn man kulturelle Werte im Sinne der Handlungstheorie von Talcott Parsons als einen der vier funktional erforderlichen Aspekte jeder Handlung analysiert (L). Die anderen drei Werte sind im AGIL-Schema die Anpassung an eine physische, materielle und technische Umwelt (A), der Bezug auf die prädiktive Zielorientierung von Organismus und Persönlichkeit (G) sowie die Differenzierung von und Integration von anderen Handlungen und in andere Handlungen (I). Das Swoosh signalisiert eine weniger als geringe (»inframince«, »infrathin«), nämlich flüchtige Verknüpfung der orthogonal zueinander stehenden Black Boxes Maschine, Körper, Bewusstsein und Gesellschaft. Es entsteht eine Kultur, in der für den Moment noch offen gehalten wird, wer wen kontrolliert, die Kalküle der Berechenbarkeit jedoch bereits immer unberechenbarer werden.

weiterlesen… preprint

eingereicht bei der Zeitschrift für Kulturphilosophie

Im Formlabor

Das Konzept der Form v6, pdf

Why Catjects? v3 pdf

 

A Calculus of Negation in Communication

The paper compares Claude E. Shannon’s mathematical theory of communication to George Spencer-Brown’s calculus of indications. Whereas the former proposes a probabilistic understanding of information and a redundant world of a code shared among sources and destinations of messages, the latter proposes to start with not just binary but general negation and to account for observers either following a call or crossing the distinction being called.

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Endlich Nebel

Es stimmt optimistisch, wenn man liest, dass die Computerwissenschaften nach der Cloud nun den Fog propagieren, zumal damit kein Wechsel zu einem neuen Prinzip, sondern eine Ergänzung gemeint ist. Der Nebel ergänzt die Wolke um die Möglichkeit eines zwischen designierten Nutzern abgesicherten Datenverkehrs (wikipedia).

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Die Stadt im Tetralemma

“Wer über eine Stadt nachdenkt oder sich in ihr bewegt, bekommt es mit fünf und nur fünf möglichen Positionen ihrer Beobachtung zu tun. (…)

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Nicht die Kunst ist böse, wohl aber…

Nicht die Kunst ist böse, wohl aber die Welt, die sie uns zeigt. Das gilt zumindest dann, wenn man von Hegels Definition des Bösen ausgeht. Böse ist der Einwand des Endlichen gegen das Wahre. Und böse ist die Vertiefung des Geistes in seine eigene Subjektivität. Mit den Kategorien des Wahren und des Geistes – ich komme darauf zurück – hat man heute Schwierigkeiten, doch eine vorläufige Definition des Guten ist erkennbar: Gut ist alles, was eine Verbindung hält, die andere Verbindungen nicht abbricht.

Weitelesen… NZZ, 7.12.2017